Menschenrechte in der Geschichte Ratingens

Von „Hexen“-Verfolgung zu brennenden Flüchtlingsheimen

Am 2. Dezember 2026 lädt die Ratinger Gruppe von Amnesty International ab 19:00 Uhr ins städtische Jugendzentrum LUX ein, um bedeutende menschenrechtliche Stationen aus der Geschichte Ratingens zu beleuchten. Das 750. Stadtjubiläum nutzen wir als Anlass, historische Ereignisse und Entwicklungen in den Fokus zu rücken, die eng mit dem Thema „Menschenrechte“ verbunden sind. Dem widmen sich drei unterschiedliche Beiträge:

In einem ersten Beitrag wird zunächst Stadtarchivar Herrn Dr. Sebastian Barteleit eine historische Einordnung zu dem Thema geben. Er wird unter anderem auf die Verfolgung vermeintlicher „Hexen“ im Mittelalter eingehen und über Anschläge auf Flüchtlingsheime in Ratingen in den 1990er Jahren berichten.

Im zweiten Teil werden Schüler*innen des Carl Friedrich von Weizsäcker-Gymnasiums berichten, wie sie sich im Rahmen einer Projektwoche dem Thema Menschenrechte in der Geschichte Ratingens genähert haben und was sie dabei für Erkenntnisse gewinnen konnten.

Der dritte Beitrag des Abends ist schließlich ein Gespräch mit Frau Jutta Wevers. In diesem Gespräch wird Frau Wevers berichten, wie sie in den letzten Jahren das Schicksal ihrer von den Nazis ermordeten Tante Lieselotte Wevers recherchiert hat und warum sie im letzten Jahr einen Stolperstein in Erinnerung an ihre Tante in Hösel gelegt hat.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist kostenlos.